Herzlichen Dank allen Helfern und Besuchern, die den Adventsmarkt jedes Jahr auf's Neue erlebbar machen

Schön war's!


 
 
 

OVB vom 21.11.16

„dm“ hilft Kindergarten

Prien – Isabella Weber, stellvertretende Geschäftsleiterin der „dm“-Filiale Prien, las von dem Wasserschaden und der Sanierung im Waldorfkindergarten Prien in der Chiemgau-Zeitung und wollte helfen.

Da der Kindergarten zur Stammkundschaft zählt, war es naheliegend, einen Warengutschein aus zustellen. Geschäftsleiterin Sandra Dangl unterstützte diese Idee. Erzieherin Madeline Maier und Kinderpflegerin Sabine Bauer von der Dornröschengruppe, die lange auf ihre Räume verzichten musste, konnten dankbar ihre Einkaufswägen mit Bioartikeln und Putzmitteln im Wert von 500 Euro füllen.

 
 
 

OVB vom 14.11.2016

St. Martin kam zu den Kindern

Der Martinszug des Waldorfkindergartens Prien blieb glücklicherweise von Schnee und Regen verschont.

Kinder und Eltern starteten in Trautersdorf und zogen durch den Wald zu einer Wiese in der Nähe des Prien-Ufers. Während der Wanderung wurden Martinslieder angestimmt. Als St. Martin auf seinem Pferd aus der dunklen Nacht geritten kam und grüßend im leuchtenden Halbkreis der Laternen einige Runden ritt, war dies der Höhepunkt des Umzuges.

 
 
 

Vorschulkinder des Waldorfkindergarten-Prien e.V.

Zu Besuch beim Schmied

Empfangen mit dem Klang des Eisens, traten Vorschulkinder ein,
staunend, raunend, forschend fragend, in die Schmied‘ am Mühlbächlein.
Funken sprühend, rotgold glühend, hämmert auf den Amboss dort
der Schmied Herr Mühlrad, und ergreift zuerst das Eisen, dann das Wort.
Balgen blasen, Flammen sausen, klingend klopft der Hammer platt
das Rundgestänge für die Kinder, zum Andenken ein herbstlich Blatt.

 
 
 
 

Dornröschen erwacht aus seinem Schlaf!

Unsere Dornröschenkinder sind wieder im Schloß eingezogen.

Näheres können Sie hier nachlesen.

Wir danken hiermit recht herzlich den Firmen, Handwerkern und allen Spendern, die uns bei der Sanierung unterstützt haben!

  • Firma Scheck
  • Firma Stocker
  • Firma Kotiers
  • Firma Wolfgang Ziereis
  • Baur Elektro
  • Maler R. Görlach

Software AG Stiftung
• Ikea Stiftung
• Waldorf-Stiftung
• Anthroposophische Gesellschaft, Zweig Prien
• Astoria Rudolf & Clara Kreutzer Stiftung
• Lions Hilfswerk Prien am Chiemsee e.V.
• Schatt Stiftung
• Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee e.G.
• Sparkasse Rosenheim / Bad Aibling / Prien

• dm Filiale, Prien
• Agentur Rossi, Prien
• Patricia Schuster Immobilien
• Frau Susanne Pühler
• Dr. Fritz Reuther
• Priener Wasserrad UG
• Tanz und Pilates
• Familie Bendeich
• Frau Angelika Bauer
• Frau Waltraud Hertter
• Natürlich in Prien - Petra Möginger
• Intercoiffeur Wachter, Prien
• Autohaus Unterberger
• Zahlreiche Eltern aus dem Kindergarten
• Edle Spender die im Verborgenen bleiben möchten
• Last but not least die Gemeinde, unterstützt von unserem Bürgermeister Herrn Seifert und Herrn Friedrich, dem zuständigen für die Kindergärten der Marktgemeinde Prien

 
 
 
 

© OVB vom 18.10.2016

Dornröschengruppe wieder zu Hause

WASSERSCHADEN IM WALDORFKINDERGARTEN BEHOBEN

Es waren keine 100 Jahre in einem Turm, wie für das Mädchen im gleichnamigen Märchen, aber immerhin eineinhalb Jahre im Dachgeschoss: So lange mussten die Mädchen und Buben der Dornröschengruppe des Waldorfkindergartens warten, bis sie nun wieder in ihre Räume im Anbau des Hauses einziehen konnten. Ein Wasserschaden hatte ihn unbewohnbar gemacht.
Prien – Als das erste Mal Putz von der Wand bröckelte, war das für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein böses Erwachen. Denn der Anbau mit dem markanten, halbkugelförmigen Dach und der geschwungenen Mauer außen herum gehörte da schon 15 Jahre zum Priener Waldorfkindergarten.
So lange dauerte es, bis ein Konstruktionsfehler zu offensichtlichen Schäden führte. Um die Bodenplatte herum waren 1999 Holzteile verbaut worden. Die ließen im Laufe der Jahre immer mehr Grund- und Regenwasser durch, das langsam und lange unbemerkt in die Wände kroch. So schilderte Andrea von Hoermann jetzt rückblickend im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung die Ursache für den letztlich umfangreichen Wasserschaden. Sie ist in der fünfköpfigen Vorstandschaft des Trägervereins für die Finanzen zuständig.
Das Ausmaß der Schäden war so groß, dass über längere Zeit intensiv und auch im Dialog mit den Eltern die Frage diskutiert wurde, den Anbau komplett abzureißen und ihn neu zu bauen. Letztlich war diese radikale Lösung mit geschätzten 400 000 Euro aber doch zu teuer. Nach so langer Zeit Schadenersatzforderungen an den Architekten zu stellen, um zumindest einen Teil der Kosten zu decken, hatte sich schnell als hoffnungsloses Unterfangen herausgestellt.
Die Sanierung, auf die sich am Ende alle Beteiligten verständigten, war auf 235 000 Euro veranschlagt. Und sie gelang, ohne von den Eltern beziehungsweise knapp 90 Mitgliedern des Trägervereins eine Sonderumlage fordern oder die Gebühren erhöhen zu müssen, die etwas höher sind als in den anderen örtlichen Kinderbetreuungseinrichtungen.
Von Hoermann studierte ungezählte Stunden Gesetzestexte, Bauvorschriften und andere komplizierte Regularien, um zum Beispiel ausschließen zu können, dass Zuschüsse der öffentlichen Hand aus der Zeit des Neubaus vor 17 Jahren zum Teil zurückgezahlt werden müssen, weil sich durch die Sanierung Berechnungsdaten für die Höhe der Zuschüsse, wie zum Beispiel Flächenangaben ändern. Und Carmen Dettendorfer, die Spendenbeauftragte, putzte bei vielen möglichen Unterstützern Klinken. Es gelang ihr, eine ganze Reihe von Spenden zu akquirieren. Die zwei größten Beträge steuerten die Stiftung der Software AG und die Ikea-Stiftung bei, bilanzierte sie und ergänzte, dass weitere, anthroposophisch ausgerichtete Stiftungen Geld zugeschossen haben.
Markt Prien gewährte Zuschuss von 100 000 Euro
Der größte Brocken kam vom Markt Prien, der einen Investitionskostenzuschuss von 100 000 Euro überwies. Und neben der finanziellen sind die Verantwortlichen auch für die fachliche Unterstützung der Gemeinde beim Weg durch den Paragrafendschungel dankbar, allen voran Ordnungsamtsleiter Andreas Friedrich, betont von Hoermann.
Neben dem Kostendruck war die Sanierung auch zeitlich in ein enges Korsett gepresst, denn das Landratsamt Rosenheim hatte für das Ausweichquartier im Dachgeschoss nur eine befristete Betriebserlaubnis bis einschließlich August dieses Jahres erteilt – aus Platzgründen. Denn die Übergangsräume waren kleiner und für jedes Kind ist gesetzlich eine bestimmte Quadratmeterzahl vorgeschrieben. 75 Mädchen und Buben gehen in den Waldorfkindergarten in drei Vormittags- und einer Nachmittagsgruppe. Und die Einschränkungen betrafen nicht nur die Dornröschenkinder, denn auch Toiletten mussten vorübergehend gesperrt werden, ebenso ein größerer Nebenraum, der vorwiegend zum Basteln genutzt wird.
Bereits im Januar wurde begonnen, den Anbau zu entkernen, Möbel mussten entsorgt werden, denen der Schimmel zugesetzt hatte. Im März fing die eigentliche Sanierung an. Das Erdreich um den Anbau musste komplett ausgegraben werden, um die wasserdichte Verkleidung anbringen zu können. Zusätzlich wurde die Bodenplatte angehoben, sodass eine Art Wanne entstanden ist.
Jetzt sind alle froh, dass die Arbeiten pünktlich bis zum Auslaufen der befristeten Erlaubnis für das Ausweichquartier beendet werden konnten, allen voran Kindergartenleiterin Sabine Hertkorn und ihr Team, die sich mit den Kindern wegen der Großbaustelle mit Einschränkungen arrangieren musste.
Jetzt sind nur noch kleinere Restarbeiten zu erledigen, zum Beispiel die endgültige Ausgestaltung der Außenanlagen mit Zaun und Bepflanzung. Dafür hoffen Vorstand und Kindergartenteam auf die weitere Unterstützung aus der Elternschaft und von Gönnern, um auch Mobiliar und Drumherum wieder vervollständigen zu können, ohne den selbst gesteckten Kostenrahmen zu überschreiten.